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Weiße Löwen

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SO SCHMECKT DER SOMMER!

Ich rieche ein bisschen Salz, meine Nase schnuppert am kühlen, nassen Stein. Dahinter ein bisschen grün-grasige Würze, und ganz viel frische Frucht. Wer immer noch glaubt, dass Welschriesling eher neutral schmeckt, sollte sich lieber nicht mit den Weißen Löwen anlegen. Die haben nämlich ganz ordentlich was im Gepäck: Wiesenblumen, Rhabarber, Stachelbeeren – erfrischende Aromatik mit keckem Charakter. Raus in die kurzen Hosen, rein ins Grüne – egal, ob mit Geländewagen oder Segelboot. Frei nach dem Motto: Die Löwen sind los!

Weisse Löwen
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Gebiet

Weiße Löwen kommen in der Natur sehr selten vor, so etwa im südafrikanischen Timbavati Game Reserve. Das helle Fell verdanken sie einer Laune der Natur: dem Leuzismus (altgriechisch: weiß), einer genetischen Besonderheit der Eltern. Durch die schlechte Tarnung sind weiße Löwen für potenzielle Großwild-Jäger gut sichtbar.
Potenzielle Welschriesling-Liebhaber gehen in Rust auf die Löwen-Jagd. Ihre saftige Beute ist ein beliebtes Getränk, nicht nur nach der Landrover-Safari im Abendrot.

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Genuss

Bobotie ist typisch für die kapmalayischen Küche. Mit vielen Gewürzen zubereitet und facettenreich in der Aromatik, passt dieses südafrikanische Gericht perfekt zum burgenländischen Welschriesling. Das Rezept stammt von Heather Penstone, die ich 1982 in Stellenbosch kennenlernte, wo sie an der Cape Wine Academy arbeitete. Heather und ihr Mann Patrick hatten ein offenes Haus und ich war oft ihr Gast. Heute lebt die Familie nahe dem Okavango Delta in Botswana und betreibt einen Weinhandel.

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Wissenswertes

Bei der Weinlese des Jahrgangs 1983 war ich zweimal aktiv dabei: im September bei uns in Rust und schon Monate vorher in einer Kellerei in Stellenbosch am Kap der Guten Hoffnung. Die neue Weinwelt war für mich damals etwas völlig Neues. Die Arbeit im südafrikanischen Betrieb und der Gedankenaustausch mit Praktikanten aus Australien und Frankreich erweiterten meinen Weinhorizont enorm. Und die Gastfreundschaft und Schönheit des Landes und seiner Bewohner werden immer in meiner Erinnerung bleiben.

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Das Rezept

1 kg faschiertes Lammfleisch, 2 mittelgroße Zwiebeln, 30 ml (2 Esslöffel) Öl, 15 ml (1 Teelöffel) Currypulver (medium strength), 15 ml (1 Teelöffel) Kurkuma, 30 ml (2 Teelöffel) Weißweinessig, 15 ml (1 Teelöffel) Zucker, 15 ml (1 Teelöffel) Salz, ½ Teelöffel schwarzer Pfeffer, 1 Scheibe Weißbrot, 3 cm dick, 250 ml Milch, 2 große Eier, 75 g kernlose Rosinen, Schale von 1 Zitrone, 2 Lorbeerblätter, 6 bis 12 Mandeln, 6 Zitronenblätter

Zwiebeln weich kochen, abseihen und das Wasser auffangen. Zwiebeln klein schneiden und in Öl goldbraun braten. Curry und Kurkuma dazu, zwei Minuten braten und dabei umrühren, dann Essig, Zucker, Salz und Pfeffer beifügen. Das in der Milch eingeweichte Weißbrot gut ausdrücken.

Lammfleisch mit Zwiebelkochwasser fünf Minuten kochen, mit Weißbrot, Zwiebelmischung, einem Ei, Rosinen und Zitronenschale vermischen. In eine gefettete Form füllen, Lorbeerblätter darauflegen und im Rohr bei 180 °C 1,5 Stunden backen.

Aus dem Ofen nehmen, Mandeln und Zitronenblätter leicht in die Masse stecken. Ein Ei mit Milch verrühren, sorgfältig über einen Löffelrücken über dem Fleisch verteilen. Zurück in den Ofen geben und so lang backen, bis der Überguss fest ist. Aufpassen, dass nichts anbrennt! Mit Basmatireis und Chutney servieren.

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Heidi Schröck

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